100 Jahre für die Gesundheit100 Jahre für die Gesundheit
  • Eine 100-jährige Erfolgsgeschichte

    Sie ist eine starke Persönlichkeit, die selbst in stürmischen Zeiten standhaft bleibt. Gesundheit und Wohlergehen ihrer Patienten lagen und liegen ihr stets am Herzen. Sie verbindet traditionelle Klimatherapie an der Nordsee mit moderner Ganzheitsmedizin im Sinne einer optimalen Betreuung für mehrfach erkrankte Menschen.

    Begleiten Sie uns auf die Reise durch 100 Jahre Klinikgeschichte, lauschen Sie den Stimmen von Mitarbeitern und Patienten und erleben Sie die Jahrhundertwende einer traditionsreichen Klinik, die dank konsequenter Weiterentwicklung zur Fachklinik für interdisziplinäre Ganzheitsmedizin am Puls der Zeit steht.

  • Reise in die Vergangenheit - 100 Jahre Klinikgeschichte

    * Gründung 1913: Ein Ärztepaar mit Pioniergeist

    Am 24. März 1913 eröffnete das Mecklenburger Ehepaar Dr. med. Richard Felten und Dr. med. Felicitas Felten-Stolzenberg ein „Ärztliches Erholungshaus für Erwachsene und Kinder“ in den Dünen des Dorfes St. Peter. 

    Ein wirtschaftliches Wagnis, zumal die westliche Spitze Eiderstedts seinerzeit keinerlei Verkehrsanbindung bot und eine vertraglich abgesicherte Belegung noch nicht existierte. Doch das Gründerpaar maß dem noch jungen Fachgebiet der Meeresheilkunde großes Potenzial bei… und reger Zuspruch sollte ihnen Recht geben.                        

    Noch im Gründungsjahr sowie in den darauffolgenden Jahren vergrößerte sich das Erholungshaus um weitere Gebäude in dem damals nahezu baumlosen Dünengelände direkt am Nordseesaum. Die Heilwirkung des Meeres war maßgeblich für die Behandlung der Patienten – bereits damals unterstützten balneo-physikalische Anwendungen wie Luftbäder, Sonnenkuren, Meerwasserbäder, Gymnastik und Massagen das gesundheitsfördernde Nordseeklima.

     

    Dr. med. Richard Felten
    Dr. med. Felicitas Felten-Stolzenberg

     

    * Die Kriegs- und Nachkriegsjahre

    Die blühende Entwicklung des Erholungshauses kam mit Ausbruch des 1. Weltkrieges unvermittelt zum Stillstand. Nach den wirtschaftlich schwierigen Jahren wurde die Klinik erst ab 1919 wieder unter gemeinsamer Leitung der Feltens betrieben. 

    Mit der sich stabilisierenden Wirtschaftslage stieg die Belegung ab 1924 deutlich an. 1929 wurden über 1.000 Patienten aufgenommen. Der Reha-bilitationsgedanke fasste langsam Fuß. Erstmals wurden Patienten mit Asthma bronchiale sowie Tuberkulose dauerhaft stationär aufgenommen. Die Einrichtung erhielt die staatliche Anerkennung als Krankenanstalt. Bis 1940 wurde die Aufnahme-kapazität auf 250 Betten erhöht. 

    Im zweiten Weltkrieg wurde das Sanatorium durch die Wehrmacht beschlagnahmt und diente größtenteils als Reserve-Lazarett. 1945 wurde dem Gründerpaar die Führung ihrer Einrichtung durch die englische Besatzungsmacht untersagt. Erst 1948 nahmen die Feltens ihre Tätigkeit wieder auf.

    Alte Postkarte

    * 1955: Trägerschaft durch das Deutsche Rote Kreuz

    1955 übergaben die Dres. Felten ihr Lebenswerk, die damalige Nordsee Kuranstalt „Goldene Schlüssel“, nach fast 45-jähriger Tätigkeit dem DRK-Landesverband Schleswig-Holstein auf Leibrente.

    Unter der DRK-Trägerschaft wurden in den 60er Jahren zahlreiche Neubauten errichtet, die den seinerzeit modernsten Ansprüchen genügten. Der Ausbau galt in erster Linie einer Erhöhung der Aufnahmekapazität der Kinderabteilung. Mit der Einrichtung einer eigenen balneo-physikalische Abteilung mit Wannenbädern, Bewegungsbad, Inhalatorium, Bestrahlungs- und Massageräumen konnte das Behandlungsspektrum erheblich erweitert werden. Es folgten weitere Neubauten mit Behandlungs- und Untersuchungsräumen, einer medizinischen Abteilung mit leistungsfähigen diagnostischen Geräten (Röntgen, Labor, EKG und Spirometrie). In den 70er Jahren kam eine neue Badeabteilung hinzu sowie darüber hinaus ein Therapiebad und eine Gymnastikhalle.

    Übergabe der Klinik 1955

    Übergabe der Klinik an den DRK-Landesverband Schleswig-Holstein im Jahr 1955

    * Medizinische Neuausrichtung in den 80er 90er Jahren

    Durch die laufende Modernisierung der Klinik und die stetige Weiterentwicklung des therapeutischen Angebotes stieg auch die Mitarbeiterzahl kontinuierlich an. So war stets eine hervorragende fachliche Betreuung der Patienten gewährleistet. Im Laufe der 80er Jahre wurde die Bettenkapazität des Kindersektors reduziert und der Bettenbestand der internistischen Abteilung nachfragebedingt aufgestockt. Der Entwicklung im Kur- und Heilwesen wurde damit Rechnung getragen. Bei weiterer Erhöhung der „Erwachsenenbetten“ wurden zu Beginn der 90er Jahre immer mehr „Kinderbetten“ reduziert, bis die Kinderabteilung 1993 schließlich ganz geschlossen wurde. 

    Nach umfangreichen Renovierungs- und Neubauarbeiten sowie einer kompletten Reorganisation wurden die Diagnostik und das therapeutische Spektrum erheblich erweitert. In der Folge behandelte die Klinik ausschließlich Patienten in der Erwachsenen-Rehabilitation. 

    Dem lag auch ein neues medizinisches Konzept zugrunde, welches auf einem ganzheitsmedizinischen Ansatz beruhte und bis heute beruht. Dem stärker werdenden Wunsch von Patienten, Leistungserbringern und Kostenträgern nach einer Einbindung klassischer Naturheilverfahren in das schulmedizinische Konzept wurde damit entsprochen. Insbesondere für mehrfach erkrankte Patienten war seitdem eine ganzheitliche Betreuung sichergestellt.

    1993 firmierte die Klinik in DRK-Nordsee-Reha-Klinik Goldene Schlüssel um und entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einer hochmodernen Klinik für stationäre Heilbehandlungen. Neuerliche Umbaumaßnahmen ermöglichten eine Modernisierung von Patientenzimmern sowie medizinischem und therapeutischem Bereich. Die Bettenzahl wurde auf 200 erhöht. Die Klinik war nach der Wiedereinweihung bis Ende 1996 voll belegt.

    aus der Vogelperspektive

    * Das neue Jahrtausend:

    Ausgezeichnete Qualität in der medizinischen Rehabilitation

    Zwei gesundheitspolitisch bedingte, gravierende Rehakrisen hat die DRK-Nordsee-Reha-Klinik Goldene Schlüssel bewältigt. Mit dazu beigetragen haben neben der Entwicklung von neuen Strategien und Alternativkonzepten zur Sicherung der Bettenauslastung insbesondere die Unterstützung des DRK-Landesverbandes sowie die hohe Solidarität der Mitarbeiter. Dank des Ausbaus der Bereiche Anschlussheilbehandlung und Anschlussrehabilitation und der Etablierung eines umfassenden Qualitätsmanagementsystems konnte die Klinik in den Folgejahren eine kontinuierliche Vollbelegung erzielen. Die Zufriedenheit von Patienten, Kostenträgern, Zuweisern und Mitarbeitern steht seit jeher an erster Stelle.

    Das qualitätsorientierte Engagement in interdisziplinärer Ganzheitsmedizin hat sich ausgezahlt: Im Jahr 2000 wurde die Klinik erstmals von der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen zertifiziert. Nach erfolgreicher Akkreditierung erhielt die DRK-Nordsee-Reha-Klinik Goldene Schlüssel 2003 erstmals das Gütesiegel „Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität“ der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein. Seitdem werden im regelmäßigen Turnus entsprechende Re-Zertifizierungen durchgeführt.

    In jüngster Zeit hat die Fachklinik für interdisziplinäre Ganzheitsmedizin erneut Pioniergeist bewiesen: Sie ist die landesweit erste Klinik, der das Gütesiegel der KGSH, ergänzt um die Qualitätskriterien der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation verliehen wurde.

    Ein erster Meilenstein für die nächsten 100 Jahre…

     

    Kontakt:  DRK-Nordsee-Reha-Klinik Goldene Schlüssel
    Im Bad 102, 25826 St. Peter-Ording
    Ilona Sommer, Öffentlichkeitsarbeit
    E-Mail senden , Tel. 04863/ 702-121

     

  • Gründung am 24. März 1913

    Am 24. März 2013 jährte sich das Bestehen der DRK-Nordsee-Reha-Klinik Goldene Schlüssel zum 100. Mal. Wer sich auf die Spuren der Vergangenheit begibt, der stößt schnell auf das unermüdliche Wirken des Gründerehepaars Dr. Felicitas und Dr. Richard Felten, die der Klinik während ihrer 40-jährigen Schaffenszeit ihren persönlichen Charakter verliehen haben. Und wer könnte im Gründungsmonat besser von den Anfängen und vom alltäglichen Ablauf im damaligen „Erholungshaus für Erwachsene und Kinder“ berichten als die Gründer selbst?! Ein erhaltenes Dokument von Dr. Felicitas Felten-Stoltzenberg gibt einen Einblick in das Geschehen vor 100 Jahren …

    Ein Winterag im Kinderheim von Dr. Felten in St

    . Peter an der Nordsee

  • Die Klinik - ihre Namen und Bauten

    In 100 Jahren hat die Klinik viele Menschen kommen und gehen sehen – so passt sie sich dem Fluss der Gezeiten an. Mehrmals hat sie im Laufe der Zeit ihren Namen gewechselt und ihr bauliches Gesicht verändert. Ein Überblick…

    Kliniknamen im Wandel der Zeit

    • 1913 Ärztliches Erholungshaus für Erwachsene und Kinder
    • 1918 Erholungshaus und Jugendheim St. Peter an der Nordsee
    • 1931 Nordsee-Kuranstalt „Goldene Schlüssel“ St. Peter
    • 1955 Nordsee-Kuranstalt des DRK „Goldene Schlüssel“
    • 1982 Nordsee-Kurklinik „Goldene Schlüssel“ des DRK
    • 1993 DRK-Nordsee-Reha-Klinik Goldene Schlüssel

     

    Bauten in einem Jahrhundert

    1913 Haus Utholm (später Rickholm)

    1914 Haus Mecklenburg

    1919-1926 Haus Kiek ut (1. Bauabschnitt hieß Kniephörn) „Dory-Dorte“ Holzunterkunft für Kinder Kinderstationen „Löwengrube“ und Haus „Sonne“ „Glucke“ Wirtschafts- und Stallungsgebäude „Einsiedel“ Isolierstation, späterWohnraum

    1926/28/34 Haus Schiff (3 große Bauabschnitte) Zusätzlich Bau von Liegehallen, dem Waschhaus und mehreren Lufthäusern: „Duck dich“, „Kuckuck“, „Zaunkönig“, Schneekönig“, „Kleiner Bär“, „Großer Bär“, „Max und Moritz“, „Hermann“ (Großliegehalle)

    Um 1960 Haus Schwabenland (2 Bauabschnitte)

    1965-1966 Abriss Haus Kiek ut, Neubau Haus Kiek ut

    1973-1974 Abriss Haus Rickholm, Neubau Haus Utholm

    1979 Bau eines neuen Schwimmbades sowie einer Turnhalle

    1991 Bau eines Wirtschafts- und Verwaltungsgebäudes

    1992 Kompletter Umbau der medizinischen Abteilung im Haus Schiff

    1994 Abriss des Hauses Mecklenburg

    1995-96 Neubau Haus Evershop und Einrichtung einer neuen Therapieabteilung

    1996 Aufstockung und Umbau des Hauses Utholm

    2012-2013 Ausbau Dachgeschoss Haus Kiek Ut Von Dezember 2012 bis Februar 2013 sind 4 neue Doppelzimmer mit allergikergerechten Fußböden, Flachbildschirmfernseher, Internetanschluss, Kühlschrank und zum Teil Meerblick entstanden.

    Ausstellung „100 Jahre für die Gesundheit“

    Ab Mitte April 2013 ist unsere Ausstellung zur Klinikgeschichte für alle Interessierten zugänglich. Sie erstreckt sich über das Erdgeschoss sowie das erste OG im Haus Evershop.

    Die Ausstellung führt Sie auf die Spuren der Vergangenheit und bildet gleichermaßen die Gegenwart der Klinik ab. Neben Fotografien und Grafiken erwarten Sie Erfahrungs-berichte von (ehemaligen) Mitarbeitern und Patienten sowie Fundstücke aus 100 Jahren. 

  • Jubiläumsfeier und Ausstellungseröffnung

    Lobende Worte des Dankes und der Anerkennung und der seit 100 Jahren spürbare „Gute Geist des Hauses“ prägen die Jubiläumsfeier und Ausstellungseröffnung der DRK-Nordsee-Reha-Klinik Goldene Schlüssel am Freitag, 12. April 2013. Die Ausstellung mit rund 65 Bildern und Exponaten ist noch bis zum Jahresende für alle Interessierten zugänglich.

    Als traditionsreichste Klinik an der Schleswig-Holsteinischen Westküste feiert die DRK-Nordsee-Reha-Klinik Goldene Schlüssel in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Rund 70 Gäste sind der Einladung von Präsidium und Vorstand des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein sowie der Klinikleitung in die DRK-Nordsee-Reha-Klinik Goldene Schlüssel nach St. Peter-Ording gefolgt. Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes, des Kreises Nordfriesland, der Gemeinde St. Peter-Ording, der Gesundheitsbranche und der Mitarbeiter würdigten die Geschichte des Hauses, das 1913 vom Mecklenburger Ärztepaar Dr. Richard und Dr. Felicitas Felten gegründet wurde.

    In seiner Festansprache führt Henning Kramer, Präsident des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein, die Zuhörer durch 100 Jahre Klinikgeschichte. Besonders betont er den Grundgedanken „dem Nächsten zu helfen“, der das Rote Kreuz mit der Klinik verbindet und schließlich dazu geführt hat, dass das Ehepaar Felten sein Lebenswerk 1955 an den DRK-Landesverband übergab. Ein großes Kompliment richtet er an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik, die täglich ihr Bestes für die Genesung der Patienten geben. „Stolz und sehr zufrieden wäre auch das Ehepaar Felten, wenn es heute hier sein könnte“, so Präsident Kramer. 

       

    Die Bedeutung der Klinik als Wirtschaftsfaktor und touristische Säule für den Kreis hebt der stellvertretende Landrat Jörg Friedrich von Sobbe in seinem Grußwort hervor. Der Kreis werde weiterhin versuchen, ein „zukunftsorientiertes Umfeld“ für die Klinik und die ca. 20 anderen Häuser im Kreis zu gestalten. Die Klinik werde „mit ihrem Fachwissen, mit Engagement und persönlicher Patientenbetreuung noch über viele Jahrzehnte hinweg eine goldene Zukunft haben“. Als Zeichen der Verbundenheit überreicht von Sobbe die große Flagge des Kreises.

    „Mast und Schotbruch“ wünscht Bürgervorsteher der Gemeinde Boy Jöns der Klinik, die er als „Flaggschiff unter den Kliniken in St. Peter-Ording“ auszeichnet. Er blickt zurück auf das Schaffen des Gründerpaares als erste Ärzte am Ort und die Entwicklung des Gesundheitsstandortes, „ohne die die heutige Position St. Peter-Ordings als Tourismusstandort undenkbar wäre. Wir als Gemeinde wissen, was wir an der DRK-Nordsee-Reha-Klinik Goldene Schlüssel haben. Sie ist für viele St. Peter-Ordinger auch ein Facharztzentrum, sie ist ein großer Arbeitgeber, sie bringt neue Gäste, aus denen oft Dauergäste werden.“ Als Dank verspricht er ein „offenes Ohr der Gemeinde gegenüber der Klinik“.

    Das Gütesiegel „Medizinische Rehabilitation in geprüfter Qualität“ überreicht KGSH-Geschäftsführer Bernd Krämer der Klinik als Zeichen für Lohn und Arbeit im Qualitätsmanagement. Die Klinik erhielt das Qualitätssiegel erstmals vor 10 Jahren und nun bereits zum vierten Mal im Rahmen der erfolgreichen Re-Zertifizierung 2012. Vor dem Hintergrund der überprüften Qualitätsstandards lobt Bernd Krämer besonders die Patientenorientierung der Klinik, das Gesundheitsprogramm für Mitarbeiter und begrüßt das ganzheitliche Konzept, das auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten eingeht.

    Aus Sicht der Kostenträger spricht Armin Tank, Leiter der vdek-Landesvertretung über den Pioniergeist, die Anpassungsfähigkeit und ausgeprägte Qualitätsorientierung der Einrichtung im stetig wachsenden Wettbewerb von Kliniken und weiteren Anbietern im Gesundheitswesen.

    Die Klinik gehe zielstrebig und eigenständig ihre eigenen Wege in der Versorgungslandschaft – und das auf einem anerkannt hohen Niveau. Er beschließt sein Grußwort mit dem  Appell: „Bewahren Sie sich Ihren Pioniergeist, Ihren Innovationswillen und Ihre Innovationskraft, dann steht weiteren 100 Jahren nichts im Wege.“

    Bevor Kabarettist und Comedian David Leukert mit seinem Auftritt für humorvolle Unterhaltung sorgt, dankt Markus Lubanksi, Geschäftsführer der DRKNordsee-Reha-Klinik Goldene Schlüssel Rednern und Gästen für ihr Kommen.

    Als letzter Redner habe er sich auf die Suche nach einem verdienstvollen Mitarbeiter begeben, der der Klinik bereits in den Gründungsjahren angehörte. In Anlehnung an Dr. Feltens Rede zur Klinikübergabe 1955 dankt Markus Lubanski dem „Guten Geist des Hauses“ für 100 Jahre Treue und immer währenden Einsatz. „Dieser „gute Geist des Hauses“ steht symbolisch für all die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in den vergangenen 100 Jahren immer zum Wohle der ihnen anvertrauten Menschen eingesetzt haben und damit zum Erfolg und Bestand der Klinik beigetragen haben.“

    Der gute Geist finde sich auch in der Jubiläumsausstellung wieder, die im Anschluss feierlich eröffnet werde: „Sie werden ihn nicht sehen, aber Sie werden ihn spüren.“

    Die Ausstellung „100 Jahre für die Gesundheit!“ zeigt die Geschichte des Hauses in Wort und Bild mit Fotos von Baumaßnahmen, Luftansichten, Mitarbeitern und Therapien, Berichten von ehemaligen Mitarbeitern und Patienten sowie Fundstücken aus der Klinikgeschichte. Die Ausstellung beginnt im Foyer der Klinik und erstreckt sich über das Erdgeschoss und 1. Obergeschoss von Haus Evershop bis auf die Empore.

    Interessierte sind herzlich eingeladen, den guten Geist des Hauses zu erleben und sich die Ausstellung anzuschauen!

  • Wiedersehen nach langer Zeit

    Ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter feiern 100 Jahre Goldene Schlüssel

    St. Peter-Ording, 8. Mai 2013

    Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der DRK-Nordsee-Reha-Klinik Goldene Schlüssel haben sich rund 40 ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Vorstandsvertreter des Fördervereins zu einem feierlichen Wiedersehen im Klinikhörsaal eingefunden. Die Klinik wurde 1913 als Ärztliches Erholungshaus für Erwachsene und Kinder gegründet und ist damit die traditionsreichste Einrichtung für Rehabilitation, Anschlussheilbehandlung und Gesundheitsvorsorge in St. Peter-Ording.

    Auf eine lange Zugehörigkeit blicken auch die angereisten Gäste zurück – mehr als 30 Jahre haben einige von ihnen der Klinik und ihren Patienten treue Dienste erwiesen. „Schön, dass Sie auch als Ehemalige gern wieder in unserer Klinik zusammenkommen. War und ist es doch immer die Gemeinschaft der Mitarbeiter, die den guten Geist des Hauses prägt und hinter dem Erfolg der Einrichtung steht“, begrüßte  Klinikgeschäftsführer Markus Lubanski die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aus ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und sogar aus Nordrhein-Westfalen angereist waren.

    Dr. med. Gerhard Fölz, der die Einrichtung von 1967 bis 1992 als Chefarzt leitete, hob in seiner Ansprache insbesondere die langjährigen Beschäftigten der vergangenen Jahrzehnte hervor: „Sie haben den ausgezeichneten Ruf des Hauses mit großer Tatkraft und in freundschaftlicher Zusammenarbeit erarbeitet – davon profitiert die Klinik noch heute.“ Die Herausforderungen und Errungenschaften der Klinik in der damaligen Zeit waren vielen Gästen noch in guter Erinnerung.

    Bei Kaffee und Kuchen war anschließend Zeit, um ausgiebig mit früheren Kolleginnen und Kollegen zu klönen, gemeinsame Erlebnisse und persönliche Geschichten auszutauschen und die „alten Zeiten“ aufleben zu lassen.

    Die Teilnehmer nutzten auch die Gelegenheit, sich die Dokumentation zur Klinikgeschichte anzuschauen. Die Ausstellung „100 Jahre für die Gesundheit“ mit Bildern, Erfahrungsberichten und Fundstücken aus 100 Jahren hat weitere Erinnerungen an die Goldenen Schlüssel geweckt.

  • Ausstellung zur Klinikgeschichte

    Bilder sagen mehr als 1.000 Worte - getreu diesem Motto laden wir unsere Patientinnen und Patienten, Urlaubsgäste und alle Interessierten in St. Peter-Ording und Umgebung herzlich zu unserer Jubiläumsausstellung ein.

    Rund 65 Exponate veranschaulichen lebhaft den historischen Werdegang der traditionsreichsten Klinik an der schleswig-holsteinischen Westküste. Die Ausstellung beginnt in unserem Foyer und erstreckt sich wie ein Zeitstrahl über das Erdgeschoss sowie das 1. und 2. Obergeschoss von Haus Evershop. Luftbilder, Fotos auf Leinwand von Therapien, Angestellten und Bautätigkeiten, Baupläne und Klinikzahlen dokumentieren den Wandel des "Ärztlichen Erholungshauses" zur modernen Fachklinik für interdisziplinäre Ganzheitsmedizin. Erfahrungsberichte von ehemaligen Mitarbeitern und Patienten geben einen Einblick in den Klinikalltag vergangener Zeiten. Fundstücke aus 100 Jahren Klinikgeschichte zeigen medizinsiche Instrumente, Aufzeichnungen, erste Werbeprospekte und ideenreiche Einzelstücke wie den Hasenkopf, den der Klinikgründer jedes Jahr zu Ostern trug, um Ostereier an die kleinen Patienten zu verteilen.

    Als besonders verdienstvoller Mitarbeiter findet sich auch der gute Geist des Hauses in der Ausstellung wieder. Er steht symbolisch für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich immer zum Wohle der ihnen anvertrauten Menschen eingesetzt haben und einsetzen und damit zum Erfolg und Bestand der Klinik beitragen. Sie werden ihn wahrscheinlich nicht sehen, aber sie werden ihn spüren.

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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